Beginn
Mi., 01.04.2026,
19:30 - 21:00 Uhr
Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den Alliierten befreit – ein Wendepunkt für Italien. Die Stadt, einst Symbol von Macht und Mythos, wurde nun zum Schauplatz kultureller Erneuerung. Zwischen den Trümmern des Krieges entstanden neue Ausdrucksformen in Film, Kunst, Design und Kunsthandwerk. Künstlerinnen und Künstler entwarfen ein neues Italien, dessen Ästhetik Widerstand, Hoffnung und Sehnsucht nach Freiheit verband und im Mythos von la dolce vita kulminierte. Der Vortrag untersucht, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk und Design – etwa mit Ikonen wie der Vespa – ein Lebensgefühl des Optimismus formte, das bis heute die Wahrnehmung italienischer Kultur prägt.
Lisa Hockemeyer ist deutsche Design- und Kunsthistorikerin und lehrt Designgeschichte in Mailand.Die Veranstaltung wird live aus der Casa di Goethe in Rom gestreamt und findet in Kooperation mit L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, statt.
Dieser Online-Vortrag ist Teil einer Kooperation mit dem digitalen Wissenschaftsprogramm "vhs.wissen live".
Entgelt: frei
Anmeldung bis zum 31. März